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Dienstag, 30.10.2007, 18:19
Spiegel-Online 22. Oktober 2007

"Künstler lässt Hund verhungern"

Schön bestialisch: Der costaricanische Kreative Guillermo Vargas ließ im Rahmen einer Kunstaktion einen angeketteten Straßenhund verhungern. Blogger machten
den Fall bekannt, jetzt laufen Tierschützer Sturm.

San José - Guillermo "Habacuc" Vargas" wollte ein Zeichen setzen: Er ließ ein paar Kinder im Armenviertel des nicaraguanischen Managua einen abgemagerten
Straßenhund einfangen und kettete ihn in der städtischen Galerie an. Dann nahm er mehrere Hand voll Trockenfutter und schrieb damit einen Satz an die Wand:
"Du bist, was du liest". Einen Tag später war die Schrift noch da - das Tier war tot. Verhungert.

Eine Kulturredakteurin der nicaraguanischen Zeitung "La Prensa" bestätigte ihren Kollegen von "Nacion" in Costa Rica den Tod des Hundes, nachdem Blogger
den Fall im Heimatland des Künstlers bekannt gemacht hatten. Die Ausstellung, bei der Vargas auch Crack und Marihuana verbrannte und die Hymne der Sandinisten,
der linken Freiheitsbewegung des Landes, abspielen ließ, hatte bereits im August stattgefunden.

Mittlerweile diskutieren Blogger aus aller Welt den Fall. "Eine Schande für die Kunst", empört sich einer, "Bravo für Habacuc", lobt ein anderer, der in der Inszenierung des Künstlers eine Demonstration gegen die Unmenschlichkeit sieht.

Der Künstler selbst wollte sich Journalisten gegenüber nicht zum Tod des Tieres äußern. "Ich werde nicht sagen, ob der Hund gestorben ist", sagte Vargas.
Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen. "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen."

Auch in der Ausstellung habe niemand den Hund befreit oder ihm etwas zu essen gegeben. "Keiner hat irgendetwas unternommen", sagte der Künstler. Mit der Aktion habe er an den Tod von Natividad Canda erinnern wollen, so Vargas. Der Mann aus Nicaragua war von zwei Rottweilern angegriffen und getötet worden. "Die Menschen haben ihm erst Beachtung geschenkt, als er von Hunden gefressen wurde", so Vargas. "Der Hund aus meiner Ausstellung ist heute lebendiger als je zuvor, weil immer noch über ihn gesprochen wird."

Vargas' Motive beeindrucken Tierschützer wenig. "Der Hund war abgemagert und bekam kein Futter - ich verstehe nicht, in wessen Kopf das Kunst ist", sagte
José Morales, Vizepräsident der Tierschutzorganisation "Unidad Especial de Protección y Rescate Animal". Die Vorsitzende der "Asociación Humanitaria para
Proteccion Animal" sagte, sie verstehe nicht, wie man ein Tier verhungern lassen könne, wenn doch Futter da gewesen sei. Beide Organisationen untersuchen mittlerweile, ob der Fall zur Anzeige gebracht werden kann.

Auch einige Blogger machen mobil: Per Online-Petition fordern sie einen Boykott des Künstlers und seinen Ausschluss von der Kunstausstellung "Bienarte"
im kommenden Jahr. Bei der Kunstmesse in Honduras soll Vargas mit fünf anderen Künstlern Costa Rica repräsentieren. Die Petition gegen seine Nominierung haben laut Angaben der Initiatoren bereits 41.500 Menschen unterzeichnet." acl
Hier geht es zur Online-Petition gegen diese Tierquälerei:
http://www.petitiononline.com/13031953/petition.html
(es ist eine Seite aus Costa Rica in Spanisch, aber wenn Ihr den Button "Sign Petition" anklickt, ist es einfach, den eigenen Namen und sein Land einzutragen. Es sind schon über 116000 Unterschriften!

Eine Freundin von mir hat eine Mail an die Botschaft von Costa Rica geschrieben und folgende Antwort erhalten:

-------Originalmeldung-------
Von:
Botschaft von Costa Rica
Datum: 26.10.2007 19:05:13
An:
RobinHood7@gmx.de
Betreff: Werk von Guillermo Vargas

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Antwort auf die Emails, die wir als diplomatische Vertretung bezüglich des bedauerlichen Vorfalls, bei dem man einen Hund auf der Ausstellung „Exposición No. 1“ des costaricanischen Künstlers Guillermo Vargas, bekannt als Habacuc, hat sterben lassen, erhalten haben, möchten wir Folgendes mitteilen:
Die Regierung von Costa Rica hat die Arbeit von Herrn Guillermo Vargas in keinster Weise gefördert oder unterstützt. Herr Vargas hat weder offizielle Unterstützung
erhalten noch ist er beauftragt worden, das Land offiziell zu repräsentieren.

Die Regierungsinstanzen von Costa Rica sind erst durch die costaricanische Presse auf diesen bedauerlichen Vorfall aufmerksam geworden und waren vorher nicht über Guillermo Vargas Pläne in Managua informiert.

Die bedauerliche Tat, die von Herrn Vargas durchgeführt wurde, stellt eine private Handlung dar, die von einer Individualperson in einem anderen Land, auf nicht-costaricanischem Territorium realisiert wurde.

Folglich unterliegt jedmöglicher legale Schritt, der gegen Herrn Vargas vorgenommen werden könnte, dem nicaraguanischem Recht, das zum Schutz gegen Tierquälerei
im Land vorliegt.

Costa Rica hat eine Gesetzgebung, die eine Strafe gegen Tierquälerei verhängt. Das Gesetz Nr. 7451, „Gesetz zum Wohlergehen der Tiere“, ist am 3. November 1994 in Kraft getreten. Es verbietet ausdrücklich die Misshandlung und die Quälerei von Tieren und hat Sanktionen gegen Verstöße auferlegt. Des Weiteren sanktioniert unser Strafgesetzbuch im Artikel 380, Absatz 3, das Misshandeln von Tieren. Natürlich besitzt diese Gesetzgebung nur Gültigkeit für die Rechtssprechung auf costaricanischem Gebiet.

Folglich hätte Herr Guillermo Vargas nicht in Costa Rica das umsetzen dürfen, was er im Ausland durchgeführt hat. Und wenn er die Tat durchgeführt hätte, hätte er sich vor der costaricanischen Justiz wegen seines Verhaltens und seiner Taten verantworten müssen.

Wir kennen nicht die nicaraguanische Gesetzgebung bezüglich der Misshandlung von Tieren.

Selbstverständlich hat die Tat von Herrn Vargas für Überraschung und Irritation in der öffentlichen Meinung von Costa Rica gesorgt, besonders zwischen den Gruppen, die sich dem Schutz der Tiere widmen.

Auch wenn wir Verständnis für die Reaktionen der Entrüstung haben, die dieser Vorfall von Herrn Vargas ausgelöst hat, und die an diese Botschaft zugesandt wurden, bitten wir, dass die Beschwerden an die Personen gerichtet werden, die in der Ausstellung involviert waren, nämlich an die Galerie Codice (http://www.galeriacodice.com/index.php?action=contact) oder direkt an Herrn Vargas.

Zuletzt möchte diese Botschaft ihr Bedauern darüber aussprechen, dass einige von den Personen, die ihre Beschwerden an uns gerichtet haben, angedeutet oder
behauptet haben, dass die Tat von Herrn Vargas die Art und Weise der Costaricaner darstellt und den costaricanischen Bürgern sogar alles Schlechte gewünscht haben, begründet mit dem traurigen Tod dieses Tieres, das durch Guillermo Vargas Werk bedingt war.

Berlin, den 22.10.07

Botschaft von Costa Rica
Dessauer Str. 28-29
D-10963 Berlin
Tel.: (030) 26 39 89 90
Fax: (030) 26 55 72 10